Das Projekt
Inspiration und
Beginn der Sammlung
Die ersten Samen waren schnell organisiert und mit jeder Ernte wuchs die Faszination für diese überbordende, aber auch leider stark bedrohte Vielfalt.
Ich selbst züchte keine neuen Sorten, ich bewahre lediglich die alten. Warum und wie ich dies tue, möchte ich im Folgenden erläutern.
Die Vielfalt der Tomatensorten
Es gibt schätzungsweise 11.000 unterschiedliche Tomatensorten auf der Welt. Sie unterscheiden sich in Form und Farbe, Geschmack, Reifezeit, Robustheit, Größe, Krankheitstoleranzen und vielen weiteren Parametern. Diese Vielfalt ist aber keinesfalls nur eine Zierde und nett anzuschauen. Sie ist vielmehr sogar überlebensnotwendig in Zeiten sich wandelnden Klimas und extremer werdenden Wetterereignissen.
Einige Sorten vertragen mehr Feuchtigkeit, andere sind trockentoleranter, wieder andere gedeihen in kühlen Sommern besonders gut und andere in heißen Sommern. Es gibt also für jedes Jahr und für nahezu jeden Platz und fast für jedes Klima die richtige Tomate.
Und so verhält es sich auch bei den Geschmacksrichtungen: der eine mag die Gallerte in den Tomaten nicht, der andere möchte seine Tomate sehr süß, wieder andere mögen die Früchte intensiv würzig und andere schätzen eine erfrischende Säure. Bei 11.000 Tomatensorten können Sie sich sicher sein, dass für jede und jeden die richtige Tomate dabei ist.
Sie merken, wie wichtig der Erhalt dieser Vielfalt ist. Eine ausgestorbene Sorte bleibt samt ihres Erbgutes für immer und unwiederbringlich verloren.
Tomatendach und Permakultur im Umweltgarten
Die Tomaten wachsen hier nicht in einer Monokultur, sondern nach den Regeln einer modernen und moderaten Permakultur gemeinsam mit vielen anderen Gemüsesorten, Kräutern und Blumen.