Sankt Ignatius
rot, apfelförmig, leichte Rippung, festes Fleisch, dünne Haut, ausgewogen süß, ertragreich
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Herkunft
Geschmack
Fruchtgröße
Reifezeit
Typ
Wuchshöhe
Nicht vorrätig
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Sie Sorte „Sankt Ignatius“ ist eine sehr alte Sorte und stammt aus Südtirol, als dieses noch zu Österreich gehörte. Also handelt es sich eigentlich um eine österreichische Sorte, die auf dem heutigen Staatsgebiet Italiens entstanden ist. 1919, nach dem ersten Weltkrieg, musste Österreich das Gebiet Südtirol an Italien abtreten. Es handelt sich also um eine Sorte, die auch geschichtlich bereits einiges mitbekommen hat und dennoch den Wirren der Zeit trotzen konnte.
Der Name hat viele Varianten und lokale Schreibweisen. Man findet „Sankt Ignazius“, „St. Ignazius“, „St. Ignatius“, „Heiliger Ignatius“ und „Heiliger Ignaz“. Bei derart alten Sorten ist das aber keine Seltenheit.
Die Früchte sind rot, apfelförmig, etwa 250 bis 300 Gramm schwer, haben eine leichte Rippung an den Schultern und meist einen kleinen verkorkten Kreis um den Stielansatz, bzw. Strunk. Aufgeschnitten erkennt man die vielen kleinen Fruchtkammern und sehr viel Fruchtfleisch. Die Sorte ist eher fest, die Haut hingegen ist angenehm dünn.
Der Geschmack ist sehr aromatisch und leicht süß. Es ist ein klassischer, altmodischer Tomatengeschmack, aber im durchaus positiven Sinne. So schmeckten die Tomaten aus dem Garten meiner Großmutter.
Die Früchte von „Sankt Ignatius“ sollten gut durchreifen. So haben sie den besten Geschmack. Man kann die Früchte auch länger an der Pflanze hängen lassen, weil sie nicht dazu neigen mehlig zu werden.
Es handelt sich um eine eher spät reifende Sorte, die allerdings sehr robust ist und zuverlässig bis zum ersten Frost gute Erträge liefert. Die Pflanzen wachsen sehr gesund und sind wenig krankheitsanfällig. Ich habe „Sankt Ignatius“ mit drei Trieben gezogen. So hatte ich einen wirklich sehr guten Ertrag und die Pflanzen wurden nur ca. 1,7 Meter hoch.
In milden Gegenden und an einem guten Standort soll „Sankt Ignatius“ auch für den Anbau im nicht überdachten Freiland geeignet sein.







